Danke, Travail Suisse

Wir leben in einer Zeit, in welcher es die Schweiz schwer hat, sich im Ausland als Wirtschaftsstandort zu positionieren:

  • Unsere Exportindustrie ist zu teuer
  • Unsere Banken sind nicht weiss genug
  • Unsere Flughäfen sind zu nahe an der Grenze
  • Unsere Kontingente für ausländische Fachkräfte sind zu klein

Da ist es gut zu wissen, dass es Organisationen gibt, welche sich tatkräftig dafür einsetzen, die Schweiz bei ausländischen Investoren als attraktiven Standort zu positionieren. Was kann da besser sein, als das Volk dazu zu bringen, über mehr Ferien abzustimmen, wobei klar ist, dass es ein unzweideutiges Nein geben wird? Travail Suisse hat dies hervorragend geschafft: Ein Zwei-Drittels-Resultat beim Stimmbürger und eine 100% Nein bei den Kantonen, das sind tolle Werbebotschaften.

Dank internationalen Nachrichtenagenturen und ausländischen Medien wird nun die Botschaft des fleissigen Schweizer Arbeitnehmers in die Welt hinausgetragen. In Sachen internationaler Wirtschaftsförderung hat somit der Gewerkschaftsdachverband Präsenz Schweiz, der OSEC und economiesuisse eindeutig den Rang abgelaufen.

Danke, Travail Suisse!

Ferien

[Mit Dank an Michael Schmid für die Grundidee zu diesem Post. Illustration: tagi.ch]

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