Akku schwach

Das einzige von einem grossen Autohersteller wirklich im Markt lancierte Elektro-Auto ist der Nissan Leaf. Um ihn dem Publikum schmackhaft zu machen, hat die britische Regierung ein Förderprogramm aufgelegt und bezahlt den ersten 8’600 Käufern des Produkts GBP 5’000, womit das Fahrzeug bei der Anschaffung dann noch GBP 26’000 kostet (CHF 33’000). Wie die Times heute berichtet, gibt es nun mit der Batterieleistung grössere Probleme, insbesondere Lebensdauer und Leistungsabffall je nach Einsatzart machen den – wenigen – Kunden zu schaffen. Und ein vollständiger Ersatz der Batterie kostet rund CHF 24’000. Dass auch Nissan die grundsätzliche Problematik der Elektromobilität nicht in den Griff kriegen kann, hätte das Unternehmen auch bei Prof. Guzzella von der ETH Zürich in Erfahrung bringen können, wie in diesem Blog früher berichtet.

Aber Hauptsache, man kann mit gutem, mit reinem Gewissen Auto fahren, weil man ja zwar viel Geld ausgegeben hat, dafür aber die Umwelt schont. Wirklich? Leider wird in UK – wie in der Schweiz auch – dem Konsumenten im Zusammenhang mit dem CO2 im Strom Sand in die Augen gestreut. Die offizielle Energieetikette weist für den Nissan Leaf einen CO2-Ausstoss von 0 g CO2/km aus, in Tat und Wahrheit enhält der Strom in UK jedoch 470 g CO2 pro kWh (also deutlich mehr, als wenn man zum Beispiel mit Erdgas fährt).

Nissan_leaf

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