Food from the roof – or from the living room?

Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelproduktion und Energie. Man denke nur an die Problematik der Biotreibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen oder an den ökologischen Fussabdruck der Fleischproduktion. Im Zusammenhang mit dem Weltkongress des internationalen Verbandes der Gartenarchitekten IFLA haben die Urban Farmers am General-Guisan-Quai einen Container aufgestellt (bis 3. Juli), bei dem demonstriert wird, wie auf kleinster Fläche auf dem Dach von Gebäuden selbstgenügsame Landwirtschaft und Fischzucht im Kreislaufsystem betrieben werden kann.

Urban_farmers

Man kann jedoch noch einen Schritt weiter gehen. Statt industriell auf dem Dach geht’s auch im Wohnzimmer. Unter dem sinnigen Titel „Malthus, a Meal a Day. Or How I Learned to Stop Worrying About the Food and Love the (Population) Bomb.“ wird auf der Seite von Conceptual Devices ein System vorgestellt, das locker im Wohnzimmer Platz hat und für eine Mahlzeit pro Tag (Fisch und Salat/Gemüse) reichen soll. Um einen Zwei-Personen-Haushalt rund um die Uhr zu ernähren, würde somit eine kleine Wohnwand ausreichen. Nachbauen kann es jedermann selbst mit leicht zu beschaffenden Standard-Teilen. Die Stückliste wird auf der Homepage gleich mitgeliefert.

Malthus

Wie ernst das Projekt ist und wie realistisch, bleibt natürlich trotzdem offen. Der Titel verweist ja auf den apokalyptischen Film „Dr. Strangelove or??? How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ (nach meiner Meinung ein sehenswertes Meisterwerk).

Strangelove

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s